Computerspielsucht | Depressionen, Ängste & ADHS

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Computerspielsucht und Ängste, Depression, Persönlichkeitsstörungen

Computerspielsucht kommt so häufig zusammen mit anderen psychischen Erkrankungen vor, dass Wissenschaftler lange darum stritten, ob sie als eigenständige psychische Erkrankung anerkannt werden soll. Auch wenn sich die WHO 2018 mit der Einführung der “Gaming Disorder” dafür entschieden hat, ist es wichtig, eventuelle Begleiterkrankungen zu erkennen. Welche das sind und wie sich das auf die Therapieplanung auswirkt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ein Gastbeitrag von meinem Kollegen, Dr. Armin Kaser, einem Spezialisten für Computerspielsucht aus Österreich. Herzlichen Dank für diesen interessanten und umfassenden Beitrag!

Dr. Armin Kaser ist Klinischer Psychologe und hat sich auf Computerspielsucht spezialisiert. In seiner Online-Beratung hilft er Betroffenen, deren Eltern und Angehörigen. Auf seiner Website finden sich neben Listen von Beratungsstellen und Suchtkliniken, 30+ Blogartikel und YouTube-Videos über Ursachen, Folgen, Selbsthilfe und Behandlung von Computerspielsucht.

Psychische Störungen klar voneinander abzugrenzen ist schwer. Das zeigt sich etwa, wenn verschiedene Störung zu großen Teilen gleiche Symptome zeigen oder wenn Medikamente wie Antidepressiva auch bei anderen psychischen Beschwerden wie Angst- oder Zwangsstörungen verwendet werden.

Außerdem können sich eine primäre Erkrankung (z. B. Computerspielsucht) und eine Komorbidität (etwa Depressionen) gegenseitig beeinflussen und verstärken. Oft ist gar nicht zu klären, was zuerst da war und welche Beschwerden sich erst in der Folge entwickelt haben.

Mehr als 90 Prozent von einer zweiten psychischen Erkrankung betroffen

Bereits die ersten Studien aus dem Jahr 1999 konnten zeigen, dass Begleiterkrankungen bei Computerspielsucht extrem häufig sind. Spätere Studien berichteten, dass 9 von 10 Computerspiel- und Internetsüchtigen an Symptomen weiterer psychischen Erkrankungen leiden. Besonders häufig sind das Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen und Depressionen.

Allen diesen Begleiterkrankungen ist gemeinsam, dass sie die Symptome einer Abhängigkeit von Computerspielen begünstigen und die damit einhergehende Lebensweise fördern. Auch umgekehrt fördert eine Computerspielsucht die Entstehung und Aufrechterhaltung der Begleiterkrankungen. So entsteht ein Teufelskreis der Sucht, der den Süchtigen immer weiter in die Abhängigkeit treibt.

Bei Computerspielsucht kommen eine ganze Reihe von psychischen Störungen als Begleiterkrankungen in Frage. Die folgende Aufstellung ist eine Zusammenfassung von wissenschaftlichen Studien bis 2021. Untersucht wurden dabei Computerspielsüchtige, die man in breiten Untersuchungen etwa in Schulen gefunden hat, aber auch Abhängige, die sich bereits in Behandlung befanden (in der ambulanten Psychotherapie, in Beratungseinrichtungen oder Suchtkliniken).

Persönlichkeitsstörungen und Computerspielsucht

Menschen unterscheiden sich in ihren psychischen Eigenschaften und ihrem Verhalten, das ist völlig normal. Bei einer kleinen Gruppe sind diese Ausprägungen des Persönlichkeitsstils aber so extrem, unflexibel und unpassend zu den alltäglichen Situationen, dass es zu großem Leid (des Betroffenen oder seines Umfelds) und ständigen massiven Konflikten kommt.

Im Schnitt leiden etwa 8 Prozent der Menschen unter einer solchen Persönlichkeitsstörung. Unter Computerspielsüchtigen ist der Anteil um ein vielfaches höher. Die Vermutung liegt nahe, dass eine Persönlichkeitsstörung oft mit Ursache für die Entstehung einer Computerspielsucht ist.

Je mehr Schwierigkeiten und Konflikte der Alltag bereithält, desto attraktiver wird eine Flucht in die virtuelle Welt. Die Probleme in der echten Welt bleiben aber ungelöst und je größer sie werden, desto mehr zieht sich der Betroffene in seine Spielwelt zurück.

Wütend und emotional instabil

Am häufigsten finden Studien bei Computerspielsüchtigen die Borderline-Persönlichkeitsstörung (Test). Man erkennt Borderliner an schnellen Stimmungswechseln – von gut zu intensiver Wut. Seine Gefühlswelt ist geprägt von Schwarz-Weiß-Denken, Familie, Freunde, Partner sind einmal die Besten und kurz darauf wieder der größte Feind. Für sein Umfeld ist die Borderline-Störung eine große Belastung, Selbstverletzungen oder Suizidversuche belasten den Alltag und bereiten viel Sorge.

Unflexibel und perfektionistisch

Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung (Test) wird bei Computerspielsüchtigen ebenfalls oft beobachtet. Symptome sind Perfektionismus, extreme Beschäftigung mit Ordnung, Plänen und Vorschriften. Zwanghafte versuchen verzweifelt, die Kontrolle über sich und ihr Umfeld zu behalten.

Bei Computerspielen kommt ihnen entgegen, dass in der Spielwelt vieles kontrolliert und vorhersehbar abläuft. Außerdem ist es leichter Kontrolle zu behalten als in der echten Welt: Es gibt klare Regeln und gewohnte Abläufe.

Im schlimmsten Fall bleibt immer die Möglichkeit, das Spiel abzubrechen, und neu zu beginnen. So bieten Computerspiele eine recht sichere und angenehme Umgebung – ganz im Gegensatz zum chaotischen und unvorhersehbaren Alltag.

Angst, die das Leben einschränkt

Menschen mit einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung (Test) finden Computerspiele aus einem ganz ähnlichen Grund sehr verlockend. Ihr Problem ist, dass sie extrem sensibel auf Kritik, zweideutiges Feedback oder Zurückweisung reagieren. Der Alltag in Schule, Arbeit oder Partnerschaft ist deshalb für sie sehr schwierig, dort wird oft kritisiert und bewertet.

In Computerspielen können sie diese belastenden Situationen viel besser dosieren oder ganz vermeiden. In Online-Spielen kann man durchaus anonym und wortkarg bleiben, man kann unliebsame Teammitglieder muten oder bei aufziehenden Konflikten die Gruppe ohne Probleme verlassen.

Es ist für sie einfacher (Online-) Freundschaften einzugehen, weil dabei immer etwas Distanz bleibt. Die Möglichkeit, jederzeit den Stecker ziehen zu können, hilft ebenfalls. In Singleplayer-Spielen finden Sie eine Welt, in der sie ein Held sein können, ganz ohne sich der Gefahr von Kritik oder Bewertung aussetzen zu müssen.

Selbstdarstellung und Egozentrismus

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung (Test) kennt hingegen keine Bescheidenheit oder Selbstzweifel. Ein Narzisst erlebt sich als einzigartig, ganz besonders und generell allen anderen überlegen.

Im Alltag führt das dazu, dass er mit seinem rücksichtslosen und egozentrischen Verhalten wenig beliebt ist. Besonders langfristige Freundschaften und Beziehungen gelingen ihm nicht.

Da kommt ihm die Online-Welt entgegen. In sozialen Medien, aber auch in Computerspielen erhalten die Betroffenen die Möglichkeit sich bedeutend zu fühlen, sich darzustellen. Sie können ihren Machtanspruch befriedigen und wenn alle anderen dieser Ego-Show überdrüssig sind einfach weiterziehen zur nächsten Gruppe oder Community.

In Beratungsstellen zu Computerspielsucht melden sich zu 95 % Männer. Frauen und Mädchen werden laut Untersuchungen stattdessen eher von sozialen Medien abhängig. Dort spielt Narzissmus und der Hang zur Selbstdarstellung eine noch größere Rolle.

Keine Verpflichtung, kein Risiko

Allen Persönlichkeitsstörungen gemeinsam ist, dass die Betroffenen von der Unverbindlichkeit der Online-Welt profitieren. Sie können verbrannte Erde hinterlassen und einfach weiterziehen. Im echten Leben geht das nicht. Online sind sie frei – können aber auch keine Erfahrungen machen, die ihr unpassendes Verhalten korrigieren könnten.

Angststörungen und Computerspielsucht

Angst zu haben ist eigentlich völlig normal. Es hilft uns, Risiken zu vermeiden und unser Leben sicherer zu machen.

Manche Menschen fürchten sich aber so sehr und auch vor eigentlich harmlosen, alltäglichen Dingen und Situationen, dass ihr alltägliches Leben massiv beeinträchtigt ist.

Angst vor allem

Bei einer generalisierten Angststörung betreffen diese Befürchtungen so viele Bereiche des Lebens, dass man es gar nicht auf bestimmte Situationen eingrenzen kann. Das sind neben ganz realen Situationen, wie Krankheiten oder Unfälle, auch starke Gefühle von Angst, die ohne nachvollziehbaren Grund auftreten.

Zittern, Herzrasen, Schwitzen, Ruhelosigkeit, Übelkeit und Muskelverspannungen treten über den ganzen Tag verteilt auf. Weil der Betroffene in ständiger Sorge lebt, vermeidet er immer mehr Situationen des alltäglichen Lebens. Computerspielen ist in dieser Situation ein sicherer Rückzugsort und kann dazu führen, dass sich das Leben von der realen Welt weg vor PC, Konsole und Smartphone zu Hause verlagert.

Konkrete Angst

Im Gegensatz dazu treten die Symptome einer Panikstörung schnell, heftig auf und dauern von wenigen Minuten bis (in wenigen Fällen) zu Stunden. Die Betroffenen glauben, nicht genug Luft zu bekommen, in Ohnmacht zu fallen, schwitzen, zittern, fühlen Schmerzen oder Druck in der Brust und fürchten zu sterben (was nicht möglich ist).

Wer befürchtet, jederzeit von einer Panikattacke überrascht zu werden, versucht zunehmend Situationen zu meiden, aus denen man schwer herauskommt oder in denen man Aufsehen erregen würde. Menschen mit einer Panikstörung meiden deshalb zunehmend soziale Zusammenkünfte, Menschenmengen und öffentliche Plätze.

Sie vermeiden Bus oder Auto zu fahren und können in schweren Fällen ihr gewohntes Umfeld kaum noch verlassen. Hier sind Computerspiele wieder ein verlockender Zeitvertreib, mit dem sie die Einsamkeit und Einschränkungen vergessen können. Neben der Sicherheit, die sie bieten, ist es auch eine letzte Möglichkeit, regelmäßige soziale Kontakte aufrechtzuerhalten – mit dem Haken, dass Online-Spielpartner eben kein Ersatz für Freundschaften und Beziehungen im echten Leben sind.

Angst vor Bewertung und Kritik

Recht häufig bei Computerspielsüchtigen ist die soziale Angststörung (auch “soziale Phobie”). Dabei entspricht das Krankheitsbild etwas dem Klischee vom schüchternen, ängstlichen Nerd. Sie sind aber viel mehr als nur schüchtern.

Menschen mit einer sozialen Phobie fürchten sich stark vor Situationen, in denen sie im Mittelpunkt stehen, von anderen gesehen, beobachtet, bewertet und vielleicht kritisiert werden.

Wenn sich eine Sozialphobie entwickelt, ziehen sich die Betroffenen immer weiter zurück, schließlich wollen sie all diese angstauslösenden Situationen vermeiden. Das führt zu Isolation, zum Auseinanderbrechen von Freundschaften und auch dazu, dass der Ängstliche keine positiven Erfahrungen machen könnte (die seine Befürchtungen widerlegen könnten).

Depression und Computerspielsucht

Eine Depression erkennt man an gedrückter Stimmung, an jeglichem Verlust von Freude und Hobbys, die bisher eigentlich Spaß gemacht haben. Depressive sind kaum noch zu motivieren, fühlen sich müde und haben Schwierigkeiten sich zu konzentrieren. Dazu kommen Schlafstörungen und Appetitlosigkeit.

Wenn die Kraft nicht mehr für den Alltag oder auch nur das Verlassen des eigenen Zimmers reicht, ist Computerspielen eine willkommene Alternative. Die Ablenkung durch rasante und fordernde Spiele hilft auch, das depressive Dauergrübeln zu unterbrechen – was kurzfristig für Erleichterung sorgt.

Auf Dauer keine Lösung

Langfristig verschlimmert sich die Symptomatik jedoch, weil soziale Kontakte wegfallen. Die mangelnde Bewegung ist ebenfalls kontraproduktiv, wie auch die Verlagerung der Ernährung hin zu Fastfood (ein Zusammenhang zwischen hohem Zuckerkonsum und Depression wird schon seit langem diskutiert).

Umgekehrt können depressive Symptome auch die Folge einer andauernden Computerspielsucht sein, wenn sich dauernde Konflikte und Hoffnungslosigkeit einstellen.

ADHS und Computerspielsucht

Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom hat viel Beachtung in den Medien erlangt, weil Kinder und Jugendliche durch ihre Probleme mit Aufmerksamkeit, Impulsivität und Selbstregulation im Alltag und Schule sehr auffallen.

Während sie im realen Leben durch ihre Emotionen und ihr Verhalten große Probleme bekommen, passt die Welt in Games sehr gut zu ihrem Empfinden. Die Spielwelt ist bunt, aufregend und voller starker Reize. Außerdem kommen die glücklich machenden Belohnungsreize schnell und oft hintereinander.

Ihr impulsives Verhalten löst weniger Probleme aus als im Alltag – und wenn, dann können Sie sich der Situation schnell entziehen und einfach ein neues Spiel beginnen.

Computerspiele lösen angenehme Reaktionen im Gehirn aus. Wissenschaftler nennen diese Mechanismen “unnatural rewards” – also Belohnungen, wie sie in der echten Welt nicht vorkommen. Natürlich ist es verlockend, mehr Zeit in dieser schönen Alternativwelt zu verbringen, und je attraktiver Computerspielen im Vergleich zum Real Life ist, desto eher steigt auch die Suchtgefahr.

Die Rolle der Begleiterkrankungen in der Therapie

In allen Fällen ist es wichtig, die Begleiterkrankung richtig zu erkennen. Komorbidität und Computerspielsucht beeinflussen sich gegenseitig.

Wenn ADHS Computerspiele wahnsinnig attraktiv macht, ist es schwierig nur das Spielverhalten zu ändern, solange die Probleme mit Impulsivität und Selbstregulation unverändert bestehen bleiben. Eine Depression, die den Betroffenen praktisch an sein Zimmer kettet, wird ebenso verhindern, dass die Computerspielsucht dauerhaft in den Griff zu bekommen sein wird.

Maßgeschneiderte Therapien bei Computerspielsucht

Deshalb muss man die Behandlung einer Computerspielsucht immer an mögliche Begleiterkrankungen anpassen.

Bei Persönlichkeitsstörungen wird man begleitend Psychotherapien oder zumindest Behandlungskonzepte verwenden, die sich bei der speziellen Persönlichkeitsstörung als wirksam erwiesen haben. Bei Borderlinern sind das etwa dialektisch-behaviourale oder mentalisierungsbasierte Psychotherapien.

Wenn Angststörungen begleitend zu Computerspielsucht auftreten, versucht man Elemente aus der kognitiven Verhaltenstherapie einzubauen. In Gruppen kann man soziale Skills einüben.

Auch praktische Übungen sind nützlich, bis hin zu Expositionen, in denen sich der Patient gezielt in die angstauslösenden Situationen begibt. Angstlösende Medikamente können den Weg zurück in die Angstfreiheit unterstützen. Damit kann man den Teufelskreis zwischen Angst, Rückzug und vermehrtem Spielen durchbrechen.

Depressionen werden ebenfalls mit Verhaltenstherapien bekämpft. Dabei wird sehr praxisnah an der Änderung des Verhaltens in alltäglichen Situationen gearbeitet, mit Rollenspielen zum Umgang in Konflikten und im sozialen Alltag. Antidepressiva sind in schweren Fällen eine große Hilfe, um die Therapiefähigkeit für eine Psychotherapie zuallererst herzustellen.

Tritt eine Computerspielsucht zusammen mit ADHS auf, versucht man gezielt Konzentrationsvermögen, Lernverhalten und soziale Fertigkeiten zu verbessern. Ein wichtiger Baustein ist die Beratung der Eltern, damit diese mehr Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind erlangen können.

Medikamente verbessern die Symptome von ADHS deutlich, was dann gleichzeitig die reale Welt attraktiver macht – und damit die Sogwirkung der Spiele verringert.

Diagnose als wichtiger Schritt in der Behandlung

Weil sich Computerspielsucht und Begleiterkrankungen gegenseitig hochschaukeln können, ist es am effektivsten, beide Aspekte gleichzeitig zu behandeln. Das verbessert nicht nur die Heilungschancen, sondern verringert auch die Wahrscheinlichkeit eines späteren Rückfalls.

Auf depressive Symptome achten

Besonders wichtig ist es, eventuell vorhandene depressive Symptome zu erkennen. Mit rund 40 % sind fast die Hälfte der Computerspielsüchtigen davon betroffen und neben dem Suizidrisiko und dem enormen Leidensdruck ist auch ein langfristiger Behandlungserfolg unrealistisch, wenn die Depression bestehen bleibt.

Depressive Symptome sind ein sicheres Zeichen, dass professionelle Hilfe sinnvoll ist. Aber auch wenn Verdacht auf eine der anderen Begleiterkrankungen besteht, sollte man nicht zögern.

Prinzip Hoffnung?

Dass sich eine entwickelnde Computerspielsucht alleine wieder legt, ist vor allem dann unrealistisch, wenn sich auch Symptome von anderen psychischen Erkrankungen zeigen.

Je früher man den Teufelskreis der Wechselwirkungen unterbrechen kann, desto besser ist die Prognose und umso einfacher gestaltet sich eine erfolgreiche Therapie.

Bei der Einschätzung für oder wider eine professionelle Abklärung können Online-Tests helfen.

Der nächste Schritt sind Beratungsstellen und Suchtkliniken. Spezialisierte Psychologen und Psychotherapeuten haben oft noch mehr Erfahrung mit häufigen Begleiterkrankungen von Computerspielsucht.

Egal welches Hilfsangebot Betroffene, Eltern oder auch die Partner selbst wählen – es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Quellen

Black et al. (1999). Clinical features, psychiatric comorbidity, and health-related quality of life in persons reporting compulsive computer use behavior. Journal of clinical Psychiatry, 60, 839- 844.

Madison & Kiecolt-Glaser (2019). Stress, depression, diet, and the gut microbiota: human–bacteria interactions at the core of psychoneuroimmunology and nutrition. Current opinion in behavioral sciences, 28, 105-110.

McCain & Campbell (2018). Narcissism and social media use: A meta-analytic review. Psychology of Popular Media Culture, 7(3), 308–327.

Shapira et al. (2000). Psychiatric features of individuals with problematic Internet use. Journal of Affective Disorders, 57, 267-272.

Yang (2001). Sociopsychiatric characteristics of adolescents who use computers to excess. Acta Psychiatr Scand. 2001 Sep;104(3):217-22.

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